Am Sonntag war unsere Hauptaufgabe: freundlich sein!

Als gestern der Ruf von fördern & wohnen kam, die den Bargkoppelstieg betreiben, haben sich sofort einige Helferinnen und Helfer aufgemacht. Und neuen Bewohnerinnen und Bewohnern einen etwas besseren Start in Meiendorf verschafft.

Text: Nicole Jähne

Am gestrigen Sonntag erreichte uns vom Leiter der ZEA Meiendorf die Bitte, aus dem Pool der Menschen, die sich zur Facebook-Gemeinschaft „Meiendorf hilft“ zusammen geschlossen haben, Hilfe zu organisieren. Die Rückmeldung war eindeutig: So funktioniert ein gutes Zusammenarbeiten und es zeigt, dass wir uns unterstützen und gemeinsam was erreichen können. Spontan sind rund 15 Helferinnen und Helfer dem Aufruf in Facebook gefolgt und haben sich bereit erklärt, die gut einhundert Flüchtlinge, die aus Harburg nach Meiendorf verlegt wurden, „an die Hand“ zu nehmen.

Im wahrsten Wortsinn

Unsere Aufgaben bestanden darin, die Familien und Einzelpersonen in Gruppen zur Registrierung zu bringen, Hygienepakete auszuteilen, ihnen die Schlafplätze zu zeigen - aber vor allem einfach, freundlich zu sein! Viele Flüchtlinge haben uns positive Rückmeldungen gegeben, wie höflich wir zu ihnen sind. Und sie haben sich über ein Lächeln gefreut.

Wir Helferinnen und Helfer sind dabei auch in Kontakt mit Personen gekommen, die bereits seit ein paar Tagen in Deutschland sind. Die haben begierig die Gelegenheit gesucht, ihre teilweilse erstaunlich guten Deutschkenntnisse auszuprobieren und sich mit uns zu unterhalten. Zeit, die das Personal vor Ort vielleicht nicht immer aufbringen kann.

Es bedarf also manchmal nicht mehr als ein wenig Menschlichkeit und Zeit, um Gutes zu tun!

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